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Was ändert sich im neuen Jahr für Online-Casinos?

Die Gesetzgebung rund um das Online Glücksspiel in Deutschland ist seit Jahren sehr kompliziert und lässt außerdem jede Menge Raum für Interpretationsspielräume. Um die Änderungen unter die Lupe nehmen zu können, schauen wir uns einmal an, wie es bisher war.

Rechtliche Grauzonen sind keine Seltenheit. In Deutschland ist es bundesweit nicht gestattet, Online-Casinos zu betreiben, außer in einem einzigen Bundesland. Hierbei handelt es sich um Schleswig-Holstein. Diese Lizenzen sind 2018 abgelaufen und wurden weder erneuert, noch wurde ein Verbot ausgesprochen. In allen anderen Bundesländern ist es nicht erlaubt, doch wenn beispielsweise Lizenzen aus Malta mit im Spiel sind, so ist es wiederum möglich. Generell sind Lizenzen aus Malta für https://westcasino.com/de sehr vertrauenswürdig, das wissen auch die Spieler.

Doch zu welchem Zweck werden diese Lizenzen überhaupt benötigt? Ganz einfach, die Betreiber haben eine rechtliche Lücke gefunden, die das Spielen in Online-Casinos in Deutschland überhaupt erst ermöglicht. Wenn ein Online-Casino seinen Sitz nämlich in einem anderen Land der EU, wie beispielsweise in Malta hat, dann darf es seine Dienste über die Ländergrenzen hinaus anbieten. An dieser Stelle entsteht nun ein Reibungspunkt, zwischen den EU-Gesetzen und den Gesetzen der einzelnen deutschen Bundesländer. Der Knackpunkt an dieser Stelle ist, dass jedes Land, welches zur EU gehört, der Dienstleistungsfreiheit unterliegt. Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU gilt länderübergreifend und muss somit auch den Betreibern der Online-Casinos gewährt werden.

Ein Schwachpunkt an dieser Stelle ist jedoch die Uneinigkeit der Gerichte über dieses Thema. Denn ein Lizenzvertrag aus Malta für ein Online-Casino ist eben kein Lizenzvertrag aus Deutschland. Daher ist ein solcher Vertrag eigentlich nicht in Deutschland gültig. Da sich hier zwei Gesetzgebungen widersprechen, beißt sich sprichwörtlich der Hund in den Schwanz.

Glücklicherweise hat die Europäische Union irgendwann die Faxen dicke gehabt und Klage eingereicht.

Ein neuer Glücksspielvertrag für 2021

Im Jahr 2021 wird nun endlich der neue Glücksspielvertrag in Kraft treten, der diese Widersprüche und das damit einhergehende Chaos aufheben soll. Schon lange war dieser Vertrag sehr notwendig und es wurde sehr viel daran gefeilt. Das ist schon an seiner enormen Länge zu sehen. Über 70 Seiten umfasst die neue Gesetzgebung.

Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag lautet der lange Name für die neue Gesetzgebung. Eine der neuen Anordnungen besagt, dass es nicht erlaubt ist, mehr als 1.000 € im Monat pro Nutzer zuzulassen. Sollte dieser Betrag überschritten werden, so muss das Online-Casino das betreffende Konto sperren. Gewinne allerdings sind von dieser neuen Regelung ausgenommen. Auch ein System zur Früherkennung von Spielsucht soll verpflichtend für die Betreiber werden.

Spielsucht, vor allem bei jungen Spielern und neuen Spielern soll auf diese Art von Grund auf verhindert werden. In Deutschland wird eine landesweit operierende Aufsichtsbehörde alle neuen Regeln überwachen und wenn nötig tätig werden.

Der Jugendschutz wird auch berücksichtigt, denn in der Zeit zwischen 6:00 Uhr am Morgen und 21:00 Uhr am Abend darf keine Werbung geschaltet werden. In einer Datenbank werden gesperrte Konten, sowie Spielsüchtige aufgelistet und gespeichert. Die Betreiber der Online-Casinos müssen alle gesammelten Spieldaten speichern und der Behörde Kontrollen ermöglichen. www.westcasino.com hält sich an alle diese Regeln.